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Vermehrt sind in der letzten Zeit Hinweise bei der Ortsverwaltung eingegangen, dass Hundebesitzer ihren Hund in den Wassertretbecken im Schindel baden lassen.
Hunde dürfen in das Wassertretbecken jedoch aus hygienischen Gründen nicht hinein.
Trotz Verbotsschildern kommt es immer wieder zu Verstößen. Manche Halter lassen ihre Hunde auch frei laufen, wenn sie an dem Becken vorbeikommen. Je nach Rasse kann es dann schnell gehen, wenn das Tier Wasser wittert und sich abkühlen möchte.
Laut der Polizeiverordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf den Straßen und in den Anlagen in der Gemeinde sind Hunde in öffentlichen Anlagen an der Leine zu führen. Wer Hunde mit sich führt, hat dafür zu sorgen, dass diese weder Personen noch Tier schädigen, gefährden, belästigen oder unzumutbar ängstigen.
Die durch Hunde verursachten Verunreinigungen sind von den Hundeführern unverzüglich zu beseitigen.
Ordnungswidrigkeiten können nach der Polizeiverordnung mit einer Geldbuße geahndet werden.
Umsetzung der Blühflächen
In Abstimmung mit der Ortsverwaltung Reichenbach wurden im Gemeindegebiet mehrere Blühwiesen angelegt, um vorhandene Grün- und Brachflächen optisch aufzuwerten und gleichzeitig etwas für den Schutz der heimischen Insektenwelt zu tun.
So wurden in der Adlerstraße (160 Quadratmeter), Josef-Faber-Straße (190 Quadratmeter), Burgstraße (120 Quadratmeter) und hinter der Grundschule Reichenbach (250 Quadratmeter) Blühflächen mit einer Gesamtfläche von ca. 720 Quadratmeter angelegt. Dazu wurde zunächst im Herbst 2021 die Grasnarbe abgeschält und eine große Menge Sand aufgebracht, um den Boden aufzulockern und abzumagern. Anschließend wurden die Flächen gefräst und für die Ansaat vorbereitet. Diese erfolgte im Frühjahr 2022.
Das verwendete Saatgut der Firma Nova-Flore ist eine ausdauernde Blumenmischung, die ca. 60 Zentimeter hoch wächst und einen hohen Anteil an Mehrjährigen Pflanzen beinhaltet. Insgesamt sind 34 Pflanzen enthalten darunter Hornveilchen, Staudenlein, Ringelblumen, Margerite, Seifenkraut und Oregano. Die Blütezeit ist von Mai bis Oktober. Nach der Blüte und Versamung der Pflanzen im Herbst erfolgt ein einmaliger Rückschnitt.
Was können wir alle für Bienen und Insekten tun?
Nicht nur die Stadt kann etwas tun – wir alle können einen kleinen aber wichtigen Beitrag leisten. So können zum Beispiel ungenutzte Wege, Rasen- und Schotterflächen in (Blüh)Wiesenflächen umgewandelt werden.
Das schafft neben einer ansprechenden Optik Lebensraum und Nahrung für Schmetterlinge, Bienen und eine Vielzahl anderer Insekten und Kleintiere. Mit schmetterlings- und bienenfreundlichem Blumenschmuck kann selbst ein kleiner Balkonkasten dazu beitragen, dass Insekten sich wohlfühlen. Neben Ringelblumen, Kornblumen, Mohn und Sonnenblume sind auch Kräuterbeete mit Rosmarin, Salbei und Dill gerne gesehen.
Weniger Pflege ist dabei mehr: Die Blumenwiesen müssen nicht wie Rasen häufig gemäht werden, um ein ansprechendes Bild zu erhalten, sondern passen sich in ihrer Zusammensetzung dem jeweiligen Standort an. Wenn sie einmal etabliert sind, genügt pro Jahr ein einmaliger Rückschnitt.