Reichenbach, Lichterfest, beleuchtete Hammerschmiede

Reichenbach Aktuell Neuigkeiten aus dem Ort

Bekämpfung von Rattenbefall

Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass Abfälle und Essensreste nicht über die Kanalisation entsorgt werden dürfen.

Abfälle in der Kanalisation, besonders Essensreste, locken Ratten an und fördern ihre Vermehrung, da die Kanalisation Nahrung und Unterschlupf bietet.

Um Rattenbefall zu verhindern, sollten alle Abfälle (auch Speisereste) fest verschlossen in Tonnen entsorgt, niemals über die Toilette gespült werden, und Komposter sowie Tierfutterplätze rattensicher gestaltet werden; undichte Rohre und offene Zugänge zum Haus müssen repariert werden

Was Sie in der Kanalisation verhindern müssen:

  • Speisereste: Kartoffeln, Fleisch, Brot etc. über die Toilette oder den Ausguss zu entsorgen, ist der Hauptgrund für Ratten in der Kanalisation.
  • Offene Mülltonnen: Mülltonnen mit überfüllten, offenen Säcken sind eine Einladung. 

Wenn Sie Ratten sehen:

  • Melden Sie Sichtungen auf öffentlichen Flächen der Abt. Grün und Umwelt (Tel.: 07821 / 910-0656).
  • Bei Befall auf dem eigenen Grundstück müssen Sie selbst handeln, ggf. einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen, der auch die Ursache (oft die Kanalisation) angeht.
  • Bei Rattenbefall im Haus (z. B. nach einem Biss) umgehend einen Arzt aufsuchen und die zuständige Behörde informieren. 

 

Maßnahmen:

Mit der aktiven Bekämpfung von Ratten hat die Stadt Lahr die Firma Förster beauftragt. Aktuell sind 4 Köderboxen in der Kanalisation aufgestellt. Darüber hinaus wird mit einem Monitoring die Kanalisation überwacht.

Unterstützen sie uns bei der aktiven Eindämmung indem sie keine Abfälle bzw. Essensreste über die Toilette entsorgen. Wenig Nahrung, wenig Population.

 

 

Hunde im Wassertretbecken verboten

Zwei Hunde rennen auf die Kamera auf einer  Wiese zu. Einer hält einen Ball in der Schnauze.
Quelle: Stadt Lahr

Vermehrt sind in der letzten Zeit Hinweise bei der Ortsverwaltung eingegangen, dass Hundebesitzer ihren Hund in den Wassertretbecken im Schindel baden lassen.

Hunde dürfen in das Wassertretbecken jedoch aus hygienischen Gründen nicht hinein.

Trotz Verbotsschildern kommt es immer wieder zu Verstößen. Manche Halter lassen ihre Hunde auch frei laufen, wenn sie an dem Becken vorbeikommen. Je nach Rasse kann es dann schnell gehen, wenn das Tier Wasser wittert und sich abkühlen möchte.

Laut der Polizeiverordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf den Straßen und in den Anlagen in der Gemeinde sind Hunde in öffentlichen Anlagen an der Leine zu führen. Wer Hunde mit sich führt, hat dafür zu sorgen, dass diese weder Personen noch Tier schädigen, gefährden, belästigen oder unzumutbar ängstigen.

Die durch Hunde verursachten Verunreinigungen sind von den Hundeführern unverzüglich zu beseitigen.

Ordnungswidrigkeiten können nach der Polizeiverordnung mit einer Geldbuße geahndet werden.

Blumenwiesen in Reichenbach

Bunte Blühwiese in Lahr-Reichenbach mit vielen verschiedenen Wiesenblumen, im Hintergrund Häuser und Wald
Blühwiese in Reichenbach
Quelle: Stadt Lahr

Umsetzung der Blühflächen

In Abstimmung mit der Ortsverwaltung Reichenbach wurden im Gemeindegebiet mehrere Blühwiesen angelegt, um vorhandene Grün- und Brachflächen optisch aufzuwerten und gleichzeitig etwas für den Schutz der heimischen Insektenwelt zu tun.

So wurden in der Adlerstraße (160 Quadratmeter), Josef-Faber-Straße (190 Quadratmeter), Burgstraße (120 Quadratmeter) und hinter der Grundschule Reichenbach (250 Quadratmeter) Blühflächen mit einer Gesamtfläche von ca. 720 Quadratmeter angelegt. Dazu wurde zunächst im Herbst 2021 die Grasnarbe abgeschält und eine große Menge Sand aufgebracht, um den Boden aufzulockern und abzumagern. Anschließend wurden die Flächen gefräst und für die Ansaat vorbereitet. Diese erfolgte im Frühjahr 2022.

Das verwendete Saatgut der Firma Nova-Flore ist eine ausdauernde Blumenmischung, die ca. 60 Zentimeter hoch wächst und einen hohen Anteil an Mehrjährigen Pflanzen beinhaltet. Insgesamt sind 34 Pflanzen enthalten darunter Hornveilchen, Staudenlein, Ringelblumen, Margerite, Seifenkraut und Oregano. Die Blütezeit ist von Mai bis Oktober. Nach der Blüte und Versamung der Pflanzen im Herbst erfolgt ein einmaliger Rückschnitt.

 

Was können wir alle für Bienen und Insekten tun?

Nicht nur die Stadt kann etwas tun – wir alle können einen kleinen aber wichtigen Beitrag leisten. So können zum Beispiel ungenutzte Wege, Rasen- und Schotterflächen in (Blüh)Wiesenflächen umgewandelt werden.

Das schafft neben einer ansprechenden Optik Lebensraum und Nahrung für Schmetterlinge, Bienen und eine Vielzahl anderer Insekten und Kleintiere. Mit schmetterlings- und bienenfreundlichem Blumenschmuck kann selbst ein kleiner Balkonkasten dazu beitragen, dass Insekten sich wohlfühlen. Neben Ringelblumen, Kornblumen, Mohn und Sonnenblume sind auch Kräuterbeete mit Rosmarin, Salbei und Dill gerne gesehen.

Weniger Pflege ist dabei mehr: Die Blumenwiesen müssen nicht wie Rasen häufig gemäht werden, um ein ansprechendes Bild zu erhalten, sondern passen sich in ihrer Zusammensetzung dem jeweiligen Standort an. Wenn sie einmal etabliert sind, genügt pro Jahr ein einmaliger Rückschnitt.